Meine Geschichte

Was ist für mich ein erfolgreiches Leben?

Erfolgreich lebt man nur, wenn man glücklich lebt, denn in diesem Erlebnis finden wir Erfüllung. Um jedoch unfehlbar glücklich leben zu können, muss man sich in seine tiefsten Tiefen wagen. Hinein in unsere Mitte und in den Kern des gesamten Universums. Dauerhaftes Glück können wir nur in der realen Auseinandersetzung mit unserer blühenden Menschlichkeit erleben.

Wenn wir dies tun, uns also nach innen orientieren und die äußeren Einflüsse zurückweisen, dann sind wir in der Lage uns von den Illusionen des Alltags abzulösen und erahnen mit Brillanz, was wirklich im Leben zählt – wir finden unser wahres Selbst und überschreiten alle Mauern. Das ist kein esoterisches Gefasel, sondern für jeden Menschen in jeder Faser seiner aktualen Lebenspraxis erfahrbar.

Dies ist in aller Kürze meine Anleitung zum Glücklichsein.

In Kürze: Was ist Narabo?

– Narabo ist das aufklärerische Projekt von Lukas Kiemele, einem Philosophiestudenten, kritischen Querdenker sowie Zen- und Fitness-Enthusiasten.

– Im Sommer 2017 als ein vager Gedankenblitz gegründet, hat sich der Blog mittlerweile auch zu meiner Leidenschaft ausgebaut.

– Im Grunde ist dieser Blog nicht mehr als eine Ein-Mann-Fabrik für die kreative Zusammenstellung wissenswerter und interessanter Themen aus der Welt – stets mit einem Bezug zur Philosophie.

– Der Grundsatz des Blogs besteht schlicht gesagt darin, besonders solche Menschen anzusprechen, welche einen ersten Kontakt mit philosophischen Gedanken gemieden haben, um ihnen eine Möglichkeit größerer Perspektive aufzuzeigen, die auch dazu beitragen kann das Leben zu bereichern.

Erst wenn wir verstanden haben, dass das einzig wichtige ist, das Leben zu leben und weder Ziele, noch Erfolge, noch Wissenschaft, Religion, Politik, Geld, Ruhm, und alles, was heutzutage so fanatisch begehrt wird, etwas hiermit zu tun haben, werden wir wahrlich frei sein und endlich aufblühen.

Fetzen meines Lebens

Für mich war eine vorgefertigte Denkweise schon immer hochgradig problematisch. Ich vertrete die Ansicht, dass sich jeder Mensch von all seinen vorschnell akzeptierten Überzeugungen freisetzen muss. Als ein Wesen, das mit Vernunft versehen ist, hat jeder Mensch die individuelle Verantwortung sich seines Denkens bewusst zu werden und jene Standpunkte, die sein Leben und Lebensumfeld beeinflussen, stets zu überprüfen – jedoch nicht auf eine vermeintliche objektive Korrektheit, stattdessen auf ein klares Fundament ohne Illusion und bindende Überzeugung. Hierauf basiert auch mein Lebensmotto:

Lebe nicht aus einem Reflex, sondern aus Reflexion.

Irgendwie war dies schon beinahe immer ein Teil meines Bewusstseins, als wäre mir ein kritischer Blick bereits in die Wiege gelegt worden. Ohne dies als erste Grundlage hätte ich wahrscheinlich niemals meine Leidenschaft für Philosophie gesichtet und Narabo keinesfalls entwickelt. Aufgewachsen im Dörflein Stuttgart, besuchte ich zwölf ewige Jahre unsere absolut makellosen und exzellenten Bildungseinrichtungen der Vollkommenheit und schloss letztendlich das Gymnasium mit dem Abitur ab. Derzeit studiere ich Philosophie in Stuttgart.

Narabo - Lukas Kiemele - Blogger - Philosophie

Lukas Kiemele – Blogger – Narabo

Auch wenn mir das chronische Auswendiglernen und das Repetieren niemals Schwierigkeiten gemacht hat, so empfand ich dennoch, dass dieser elende monotone Schulalltag mich Tag für Tag ein wenig mehr seelisch degenerierte. Warum studiere ich dann noch an einer Uni? Nur für den Fall, dass dir dies als ein Widerspruch ins Auge gesprungen ist, kannst du hier gern meine Erklärung nachlesen und gleichzeitig einige Kritik an unserem Bildungssystem aufschnappen.

Der Anfang als Elite-Streber

Das war längst nicht immer so: anfangs fuhr ich noch auf einer völlig anderen Linie. Ich war nämlich sehr angetan von den Wissenschaften und ihrer kulturellen Rühmlichkeit, sodass ich Biologie und Physik als meine Hauptfächer belegte und im letzteren auch meine Abiturprüfung absolvierte. Mit verbissen eifrigen Aussichten auf der Karriereleiter, war ich maßlos überzeugt einen heiß-strahlenden Top-Abschluss hinzulegen und anschließend Technische Biologie zu studieren. Das alles natürlich mit einem sauberen 1,0-Schnitt zusammen mit Ehren und Fanfare, oder so ähnlich.

Letztlich kam es bewusst doch anders. Mich erreichte die Erkenntnis, dass ich nicht den Weg gehen musste, der für mich scheinbar durch meine Schullaufbahn prädestiniert sei. Ich sah für mich selbst darüber hinaus keinen sehr bereichernden Ausblick darin, mein Leben lang in einem Labor zu versauern und dabei geistlos für ein beliebiges von Profit geblendetes, wahnsinnig gewordenes Unternehmen absurde Erfindungen aus den Fingern zu saugen – völlig gleichgültig wie viel Geld ich selbst dabei verdienen würde.

Ich hatte die Unzulänglichkeit intellektuellen Wissens erkannt, was soviel bedeuten soll wie, dass der Mensch trotz all seiner Theorien, Formeln und Modelle eigentlich nichts weiß. All das bleibt irgendwie Scheinwissen. Die Wissenschaft steht hier an erster Stelle, denn gerade aufgrund ihrer zahlreichen Spezialisierungen verfehlt sie das Gesamtbild und ist nicht in der Lage den Menschen die Kunst des rechten Lebens zu lehren.

Natürlich zeichne ich ein düsteres Bild und diejenigen Leser, welche diese Domäne anzielen oder darin arbeiten, mögen mir hier widersprechen. Vor allem wird man mir vorwerfen, weshalb ich dann der Philosophie nachgehe, wenn in dieser Domäne auch intellektuelles Wissen angestrebt wird. Der Einwand ist völlig legitim.

Meine Antwort darauf lautet ganz einfach: Wenn man die Prinzipien der Wissenschaft hinterfragt, dann fällt man aus der Wissenschaft heraus. Hinterfragt man jedoch die Prinzipien der Philosophie, so betreibt man nur weiterhin Philosophie – diese geht eine längere Strecke, führt letztlich jedoch auch nicht zur Erfüllung.

Der Weg zu meiner Passion

Die harten Zügel des Strebertums, an die ich mich zunächst so verbissen klammerte, wollte ich also loslassen und mich dem hingeben, was mir nach meinem besten Gefühl und meiner ehrlichsten Einschätzung das größte Maß an Erfüllung bringen konnte.

Mir wurde plötzlich bewusst, wie sehr ich bislang von verschiedensten Seiten dazu gedrängt wurde nicht mir selbst zu folgen, sondern einer hohlen Versprechung. In der Schule darf niemand jemals dem nachgehen, woran er sich erfreuen kann, es sei denn es ist Teil des Curriculums und bringt Resultate.

Darüber hinaus ist der Heranwachsende durch die konservativen Ansätze der meisten Lehrer und Eltern noch extrem eingeengt, sodass für ihn kaum ein Spielraum bleibt. Die konstante Zusicherung von Sicherheit und die Beteuerung des Komforts, wenn man nur dies oder jenes studiere, ist mittlerweile ein verdammtes bürgerliches Sprichwort. Es sei schon kriminell mit solchen Noten nicht Ingenieur oder Mediziner werden zu wollen – wie oft habe ich dieses Geschwätz über mich ergehen lassen müssen. Im Gegensatz zu jeder Ermutigung und Motivation, begann ich immer weniger in die Schule zu investieren.

Für die Schule lernte ich kaum noch, lieber verbrachte ich meine Zeit mit echter Bildung, die für mich bislang auch relevant ist – ich orientierte mich jetzt an größeren Zielen. Im Endeffekt verfehlte ich meinen anfänglichen Wunsch-Durchschnitt auch nicht gravierend und als ich mit dem Zeugnis nach Hause fuhr musste ich laut lachen – so viel wichtiger als eine Zahl auf schönem Schnörkelpapier ist die neue Geisteshaltung, die ich gewonnen habe. Wenige Wochen später entstand dann Narabo – jetzt sind wir also hier.

Mein Ziel mit Narabo

Wie oft musste ich mir nur anhören, meine Studienwahl sei einfach furchtbar, ja ich werde damit nichts anfangen können – Philosophie sei eine brotlose Kunst. Möglicherweise liegt dies nur an der Tatsache, wie man dieses Fach präsentiert und auf die Welt anwendet.

Selbstverständlich findet man wenig bis keine Anwendung in einer praxisorientierten und technikversierten Kultur, wenn man bloß abstrakte Analytik oder Philosophie-Geschichte auf dem Papier betreibt. Mein Vorhaben ist es diesen Fluch zu brechen und damit auch den Menschen zu zeigen, dass Philosophie sehr wohl einen Nutzen hat.

Schließlich fehlt den meisten Menschen die Motivation und der Anreiz sich mit all diesen großen philosophischen Ideen auseinanderzusetzen. Der kurzsichtige Eindruck, es seien nur Gedankenspiele, sorgt definitiv dafür, dass Aktualität und Brauchbarkeit angezweifelt werden. Massive Bücher und schwere Sprache verstellen ebenfalls den Zugang. Und das ist völlig in Ordnung, denn nicht jeder möchte Philosophie eben studieren.

Letztendlich sucht aber jeder nach dem Weg zum Glück und alle spüren und verlangen den Sinn des Lebens zu erfahren. Wie kann man dann behaupten, dass die Philosophie unzeitgemäß und unnütz ist? Ich werde es mir zum Ziel machen im Rahmen meiner Möglichkeiten zu versuchen den mühseligen Prozess der Erschließung zu verkürzen, auf dass jedem die Möglichkeit geboten wird, sich in die wichtigen lebensrelevanten Thematiken der Philosophie einzuarbeiten.

Es geht hier nicht um exotische Namen, abstrakte Zahlen und ausschweifende Theorien, sondern um all die Lebens-Fragen und ihre Antworten.

Im Kern der Philosophie blühen im Grunde nur zwei Fragen, auf welche meist alles andere zurückzuführen ist:

  1. Welche Vorstellung haben wir von der Welt?
  2. Wie können wir unsere Ängste und die Frucht vor dem Tod überwinden?
    Anders gefragt: Wie können wir ein glückliches und wahrlich erfülltes Leben führen?

Ich hoffe, dass ich Dich bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen unterstützen kann.

Was passiert hier auf Narabo?

Narabo versucht das verstaubte Bild der Philosophie für unsere heutigen Ansprüche zu modernisieren. Seien wir ehrlich: der Bedarf für ein wenig mehr Weitsicht und gesunde Intelligenz kann nicht geleugnet werden. Unser modernes Zeitalter bringt so viele gravierende Probleme mit sich und es zeigt sich dadurch, dass sich die Gesellschaft in eine fatale Richtung bewegt, ohne dass es den Drang gibt dagegen zu handeln. Man fragt nur wem man die Schuld an den Kopf werfen kann: Den Regierungen? Den Konzernen? Bill Gates?

Es ist ein typisches Phänomen, dass jeder die Welt verändern möchte, aber niemals damit beginnt sich selbst zu verändern.

Eine neue Bewusstseinsstufe

In unserer schnelllebigen Welt mit ständig anwachsender Vernetzung werden menschliche Probleme zu kulturellen Feindseligkeiten und vermehrt zu politischen Problemen. Gleichzeitig trägt jeder Mensch, besonders in der heutigen Gesellschaft, seine eigene Bürde.

Jeder ringt zu irgendeinem Zeitpunkt mit existenzieller Leere und dem Sinn seines Daseins, sodass man den starken Eindruck erhält , dass hier, gerade vielleicht durch die Schulbildung, eine riesige klaffende Lücke unbeachtet verbleibt.

Philosophie bedeutet nicht zwingend, dass man von Sokrates bis Nietzsche alles runterrattern kann. Ebendies ist, wie bereits angedeutet, nur Theorie und schlichtes Wissen, also Information: doch Weisheit ist nicht die Wiedergabe von Information. Weisheit umfasst an erster Stelle Kreativität und Liebe.

Wenn ich also von Philosophie spreche, so bezieht sich das eher auf das Gewahrsein, die Reflexion und Klarheit des Denkens, dagegen weniger auf das starre Wissensfundament, welches höchstens ein dienliches Werkzeug sein kann.


Woher kommt der Name „Narabo“? Für weitere Informationen über den Blog: schaue hier vorbei.

Übrigens

Für den Fall, dass du einen speziellen Themenvorschlag hast, der dich wirklich interessieren würde, kannst du mir diesen gerne zusenden. Ich freue mich immer sehr über den Kontakt mit Lesern und achte auf deine Anregungen, Empfehlungen, Ideen und konstruktive Kritik – schreibe einfach an info@narabo.de

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